| 02/2008 – 04/2011 |
Klimaschutz in Kommunen (Einführung eines Kommunalen Klimaschutzmanagements in den drei Modellkommunen Rheinberg, Darmstadt und Eisenach)
- Der Grundgedanke von Kommunalem Klimaschutzmanagement besteht darin, die im lokalen Rahmen identifizierten Blockaden systematisch zu lösen. Dadurch lassen sich Schritt für Schritt – soweit wie das vor Ort möglich ist – der Einsatz fossiler Energie und damit von CO2-Emissionen effizient und effektiv senken. Dazu müssen Entscheidungs- und Arbeitsabläufe in Verwaltung und Kommunalpolitik hinsichtlich der Klimaschutzziele verbessert werden. Den Kommunen sollte es dadurch gelingen, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zu fördern und eng mit privaten Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten. Über neue Kooperationen lassen sich bisher nicht erreichte Einspar- und Substitutions-Potenziale erschließen. Lokale und regionale Märkte im Bereich Energieeffizienztechnologie und erneuerbare Energieträger können auf diese Weise entwickelt werden. Auch die psychologischen Erfolgsbedingungen für die notwendigen Veränderungsprozesse in den Kommunen sind stärker als bisher in den Blick zu nehmen, um sie zu gestalten.
- Idee, Mitwirkung an Konzeption und Umsetzung; Betreuung und Beratung der Stadt Rheinberg beim Aufbau ihres Klimaschutzmanagements; Strategieentwicklung und Ko-Steuerung des Gesamtprojektes
- Kooperation mit Prof. Dr. Heidi Sinning (FH Erfurt)
- Förderung: DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück).
- Systematische Weiterentwicklung vorhandener Ansätze zu einem nachhaltigen Energiemanagement und zur CO2-Minderung.
- Partner waren die Stadtverwaltungen in Darmstadt, Eisenach und Rheinberg
- Transfer in weitere Kommunen
- umfassender Managementansatz: „Vom Projekt zum Prozess“
- Leitfaden „Klimaschutz in Städten und Gemeinden optimieren. Kommunales Klimaschutzmanagement als Strategie“
Erfolge:
- Bspw. in der Stadt Rheinberg: Etablierung von Klimaschutzmanagement
- Beginn eines Diskussions- und Entwicklungsprozesses über die mögliche Neuorganisation der städtischen Energieversorgung unter Berücksichtigung von Klimaschutz und Wertschöpfung
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| 11/2002 – 06/2009 |
Klimadorf Dingden (Stadt Hamminkeln, NRW)
- Initiierung, Beteiligung an der Konzeption und Mitwirkung
Erfolge:
- Vereinsgründung als Interessenvertretung (Klimadorf Dingden e.V.)
- Aufbau eines Ausstellungsraums für klimaschutzrelevante Haustechnik
- Einrichtung einer Vortragsreihe für Bewohner der Region
- Marketingkooperation der heimischen Handwerker
- ferner wurden Existenzgründungen im Bereich Energieberatung angestoßen.
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| 03/2007 – 12/2008
10/2004 – 04/2005 |
Klimadorf Ovenstedt (Stadt Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke NRW)
- Initiierung, Organisation und Mitwirkung
- Förderung durch Stadt Petershagen und LEADERplus;
Erfolge:
- Einrichtung einer Vortragsreihe für Bewohner der Region um Ovenstädt
- Modernisierung einer Heizungsanlage
- Aufnahme der Stadt Petershagen in das DBU-Projekt „Klimaschutz in Kommunen”
- Erster Anstoß für eine Petershäger Initiative zum Klimaschutz.
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| 01/2005 – 12/2005 |
Klimabündnis Nettersheim (Gemeinde Nettersheim, Kreis Euskirchen NRW)
- Akquise von Mitteln beim nordrhein-westfälischen Umweltministerium (MUNLV)
- Umsetzung gemeinsam mit der Gemeinde Nettersheim und IfaS (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement, Umwelt-Campus Birkenfeld der FH Trier)
Erfolge:
- u.a. Energiespar-Investitionen in Heizungstechnik und größeres Klimabündnis im Bereich der Nordeifel wurde angestoßen
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