Wirtschaft – Geld – Bildung in öffentlichen Räumen

Dr. David Sittler und ich arbeiten zzt. noch an dem Konzept. Was wir bereits zu diesem Zeitpunkt unserer Projektentwicklung wissen:
Das Projekt soll es Menschen ermöglichen, sich in öffentlichen Räumen spielerisch mit grundlegenden Fragen unseres Miteinanders in dieser Gesellschaft und mit unserer natürlichen Mitwelt auseinandersetzen: Sind ein anderes mitweltfreundlicheres Wirtschaften und vielleicht sogar ein anderes Geld(system) möglich? Geht auch Bildung anders – etwa um zu der anderen Wirtschaft zu gelangen? Und umgekehrt: Ermöglicht die andere Wirtschaft auch die andere Bildung?
Weitere Fragen, die uns dazu zzt. beschäftigen und die leitend für unser Projekt sein könnten:
- Wie eignen sich Fußgängerzonen, Plätze ohne Straßenverkehr und sonstige städtische Räume für echte, uns bereichernde Begegnungen?
- Welchen Spielraum (auch im wörtlichen Sinn!) haben wir dort, um offen miteinander ins Gespräch zu kommen, ohne uns sofort anhand erster Eindrücke gegenseitig zu bewerten?
- Können wir Vorbehalte zurückstellen oder klären, wenn wir über sehr wesentliche Fragen unserer Zeit sprechen, die uns alle auf den Nägeln brennen?
- Wie einfühlend (empathisch) und zugleich wissensbasiert (faktenorientiert) geht das?
Angestoßen wurde das Projekt durch das Wurfspiel zum Modell der Donut-Ökonomie. In diesem Youtube-Video, das während einer Versammlung der Letzten Generation in der Fußgängerzone in Wuppertal am 1. Juni 2024 an der Kasinostraße von Sabine Fischer aufgenommen wurde, erkläre ich, was es damit auf sich hat. Die Versammlung ist der Grund für das Polizeiaufgebot, das auf dem oberen Foto zu erkennen ist.
Entwickelt wurde das Donut-Wurfspiel übrigens 2023 von Anne Gräf, inspiriert durch Cindy Hutcap, beide Mitwirkende von Dinners for Future Wuppertal. Vielen Dank nochmals für dieses wunderbare „Spielwerkzeug“!

