Kunst im Sozialen & Sozialkunst

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Was ist Kunst im Sozialen?  Die Kunst im Sozialen ist die Kunst in einem sozialen Zusammenhang. Die uns bekannten Künste (Architektur, bildende und darstellende Kunst, Musik, Dichtung) werden in den gesellschaftlichen Zusammenhang hineingestellt, um dort mit Installationen und Werken eine gesellschaftsreflektierende oder -kritische Wirkung zu erzielen. Die Übergänge zur nächsten Kunstform sind aus meiner Sicht fließend.

Und was ist Sozialkunst für mich?  Sozialkunst gestaltet das soziale Leben, die zwischenmenschlichen Zusammenhänge. Bzw. Sozialkunst wirkt auf diese gestaltend ein. Sozialkunst ist der bewusste Umgang der Menschen miteinander und das Gestalten sozialer Räume und Prozesse. Das geht ohne spezielle Medien, nur mit dem Menschen selbst, also mit den Menschen für die Menschen. Ziel ist die authentische, verantwortliche Selbstbestimmung in Gemeinschaft. Soziale Kunst zeigt mir, wie ich mir selbst und dem Anderen in dieser Entwicklung helfen kann. Indem ich den anderen Menschen und die Welt in ihrem Wesen erfasse. Sozialkunst macht das unter anderem, indem sie echte Begegnungen der Menschen untereinander ermöglicht, dadurch dass sie mehr oder weniger unkonventionelle Rahmenbedingungen setzt. Sie kann Strukturen vorgeben, die helfen, dass die Aufmerksamkeit stärker auf sich selbst und die anderen Menschen oder die Mitwelt oder auch bestimmte Aspekte des Lebens (Denkens, Fühlens und Tuns) und „das Dazwischen“ gerichtet wird.

Wer noch etwas mehr über Kunst im Sozialen und Sozialkunst erfahren will, kann das hier tun. In Richtung Kunst im Sozialen und Sozialkunst habe ich seit 2015 einige zaghafte, nichtsdestoweniger konkrete Schritte unternommen:

„Leben im Hamsterrad?“ (03/2015)

Mit dieser Szenischen Darstellung begannen wir unsere Vorstellung des Lernortes. Das damalige Lernort-Team hat sie entwickelt und vorgestellt.

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Zweites Sommercamp des Lernortes Wuppertal (07/2015)

Das Lernort-Team erstellte gemeinschaftlich das Konzept für das zweiwöchige Kreativ-Camp und setzte es um. An Konzeption, Organisation und Evaluation war ich maßgeblich beteiligt.

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Mitarbeit am Kursprogramm für das 1.Quartal 2016

Wir haben ein Kursprogramm für das 1. Quartal 2016 zusammengestellt, an dessen Organisation ich mich maßgeblich beteiligt habe. Wir konnten eine Reihe von Kursen aus sehr verschiedenen Themenfeldern zusammenstellen:

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„Die Reise nach Jerusalem“ (02/2016)

Wieder diente eine Szenische Darstellung als Einstieg. Dieses Mal war es das Aufwärmen für den Workshop „Von der Knappheit in die Fülle“.

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