Mit den folgenden Erläuterungen lehne ich mich stark an die Darstellung auf der offiziellen Webseite des Gradido an, zugleich versuche ich die nötige Distanz zum Forschungsgegenstand zu gewährleisten:

Dankbarkeit, Wertschätzung und Mitmenschlichkeit als Grundwerte
Dankbarkeit, Wertschätzung und Mitmenschlichkeit bilden die Grundwerte von Gradido – der “Wertschätzungswährung”, die aus mehr als zwei Jahrzehnten Forschungsarbeit an der „Gradido-Akademie für Wirtschaftsbionik“ hervorgegangen ist. Gradido steht für Gratitude (Dankbarkeit), Dignity (Menschenwürde) und Donation (Gabe, Spende).
Die Werte hinter den Werten
Die Entwickler:innen haben das Ziel mit dieser Währung grundlegende Werte wie „Wohlstand, Frieden und Freiheit für alle Menschen – in Harmonie mit der Natur“ zu unterstützen. Dazu haben sie sich die „Lebensgesetze der Natur“, wie sie sie bezeichnen, als Gestaltungsprinzipien zum Vorbild genommen. Der Gradido ist skalierbar von Gemeinwohl-Beiträgen bis zur dezentralen Währung.
Gradido als Wertschätzungseinheit mit Gradido
Das Besondere am Gradido: Er fungiert als Wertschätzungseinheit für Gemeinwohl-Beiträge. Wer sich ehrenamtlich engagiert, erhält Gradidos als sichtbares Zeichen der Dankbarkeit. Unternehmen können mit großzügigen Rabatten und Vergünstigungen für Gradido ihre soziale Verantwortung ausdrücken und Kund:innen an sich binden. In der Nachbarschaftshilfe ist Gradido geeignet den gegenseitigen Rückhalt und ein offenes Miteinander zu fördern.
Verwirklichung von Gemeinwohlarbeit
Die Entwickler:innen sind überzeugt davon, dass der Gradido auf diese Weise Armut lindern und Wohlstand fördern kann. Und so ließen sich wichtige Projekte und Dienstleistungen verwirklichen, die sonst am Geldmangel scheitern würden. Der Gradido könne sein volles Potenzial entfalten, wenn er als dezentrale Komplementär-Währung als Ergänzung zum bisherigen Geld genutzt wird.
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